Auf den Spuren von Herr der Ringe in Neuseeland – Die Tour zum Nachfahren für Filmfans

Herr der Ringe Neuseeland

Seit den Verfilmungen von „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ ist Neuseeland zu einer Top-Destination für kleine und große Filmfans geworden. Menschen aus der ganzen Welt pilgern zu den Drehorten. So ging es auch Antje, die uns in diesem Gastbeitrag von ihrer ersten Reise nach Neuseeland berichtet. Immer auf der Suche nach der nächsten Filmlocation hat sie ihr Herz schnell an das wunderschöne Land verloren.

Auf den Spuren von Herr der Ringe in Neuseeland

Kia Ora, ich bin Antje Moritzen, 35 Jahre alt und komme aus Schleswig-Holstein. Ich möchte euch auf unsere erste Neuseelandreise mitnehmen. Ja, die erste Reise. Denn was viele bestätigen können, wer einmal dort war, möchte unbedingt wieder hin. Auch uns hat dieses (Neuseeland) Fieber komplett erwischt.

Was war der Grund unserer ersten Reise? Gründe gibt es viele nach Neuseeland zu wollen! Unser war unsere Hochzeitsreise. Mein Leben lang war es mein großer Traum dorthin zu reisen. In meinem Jugendzimmer hingen Sonnenuntergangsbilder aus NZ und ich bin der absolute Herr der Ringe Fan. Dank des Herr der Ringe Reiseführers von Ian Brodie*, durften wir viele von den Drehplätzen im Land der langen, weißen Wolke bestaunen. Meine persönliche Bibel, auch wenn es oft eher einer Schnitzeljagd glich. Adressen… pah. Augen auf!! Da das englische Buch offiziell nur noch privat erhältlich ist, gibt es noch die deutsche Übersetzung „Der Herr der Ringe – Reiseführer zu den Schauplätzen„* von Anja Welle.

Nachdem der Beschluss nach Neuseeland zu reisen stand, ging es an die Planung. Wir würden gern mal drei Monate reisen, doch wir bekommen immer nur drei bis vier Wochen Urlaub am Stück und machen dann das Beste daraus. Damit fahren wir sehr gut und kommen super glücklich wieder.

Lest nun, was wir so auf unserer ersten Reise erlebt haben. Vielleicht ist für den einen oder anderen ein Ausflugs- oder Hoteltipp dabei. Übrigens: Wir reisen immer mit einer Kombination aus Hotel und Mietwagen. Jenes ist alles vorgebucht, wir möchten die tollen Zimmer gern „save“ haben und wissen, wo wir abends hinmüssen. Alle Hotels, die wir auf unseren Reisen gebucht haben, waren top und wir können sie alle guten Gewissens weiterempfehlen.




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Der Start in Auckland

Gestartet sind wir im Oktober 2015 von Hamburg aus. Mit Emirates* ging es in sechs Stunden Flugzeit nach Dubai. Nach einem vierstündigen Aufenthalt flogen wir weiter mit dem A380 nach Sydney. Nach einem kurzen Tankstopp, erfolgte die letzte Etappe nach Auckland.

Dort angekommen holten wir uns als erstes eine neuseeländische Telefonkarte*, denn wir nutzen unser Handy auch zum Navigieren. Außerdem etwas Geld vom Bankautomaten. Wir merkten aber schnell, dass in Neuseeland wirklich so gut wie jeder Laden die Kreditkarte akzeptiert. Selbst der kleinste Kiosk im Hinterland. Mit dem Taxi ging es dann zu unserem ersten Hotel, dem Sofitel Viaduct Harbour* in Auckland. Traumhaft gelegen, direkt im Hafen und wirklich sehr zu empfehlen.

Am nächsten Tag erkundeten wir zu Fuß den Hafen und liefen zum Sky Tower*. Anschließend holten wir unseren Mietwagen* ab. Wir fahren immer einen Toyota RAV 4, da er so schön groß und komfortabel ist. Wir fuhren aus der Stadt heraus zum Muriwai Beach*. Das Erste, was wir von Neuseeland sahen und dann so einen Traumstrand, wir konnten es nicht fassen. Der schwarze Sand, die Basstölpel Kolonie und wir waren fast alleine. WAHNSINN!

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Übernachtung: Sofitel Viaduct Harbour* in Auckland

Auf Rundreise im Northland

Tagsdrauf verließen wir Auckland und es ging weiter Richtung Norden zum Copthorne Hotel & Resort* in Paihia in der Bay of Islands*.

Auf dem Weg dorthin haben wir an den Whangarei Falls angehalten. Überall an den Straßen in Neuseeland stehen Hinweisschilder für nahe gelegene Sehenswürdigkeiten. Hier ein Wasserfall, dort ein Höhle. Diese Tipps sind Gold wert, wenn man ungeplant reist! So wurden wir auf diesen Wasserfall aufmerksam. Und wieder: der erste Wasserfall und dann gleich so ein Traum.

Von Paihia machten wir einen Trip zum Cape Reinga*. Dies ist der nördlichste Punkt Neuseelands und es ist einfach nur traumhaft!

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Übernachtung: Copthorne Hotel & Resort* in Paihia

Ein paar Tage auf der Coromandel Halbinsel

Danach verließen wir Paihia und fuhren zum nächsten Hotel: das Puka Park Resort* in Pauanui auf der Coromandel Halbinsel*. Vorab: Es ist auch nach vielen Reisen bis heute unser Lieblingshotel. Man wohnt in kleinen Hütten, den „Chalets“, eingebettet in einen Berghang und es ist sehr gemütlich.

Auf dem Weg dorthin wurden wir durch ein Schild am Straßenrand auf die Glühwürmchenhöhle der Kawiti Familie in Waiomio aufmerksam. Sie gehört einer örtlichen Maori Familie. Wir wurden von zwei Damen jener Familie dort hinein geführt. Die Beiden erzählten uns eine spannende Legende über die Höhle. Als sie das Licht ausmachten, bekam ich eine mega Gänsehaut. Das muss man einmal gesehen haben, wie der Himmel über einem von den kleinen Würmchen blau erleuchtet wird. In Wirklichkeit leuchten die Larven der Pilzmücke, um Insekten anzulocken. Nicht zu verwechseln mit unseren Leuchtkäfern!

Unser nächstes Ziel war die Driving Creek Railway* in dem Ort Coromandel. Ein Spaß für Groß und Klein. Jemand hat dort eine kleine Eisenbahn an einem Hang gebaut. Dort tuckert die Bahn gemütlich hoch und runter.

Anschließend ging es zum Cathedral Cove, jener Strand darf natürlich nicht auf der To-Do-Liste fehlen. Einfach traumhaft!

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Übernachtung: Grand Mercure Puka Park Resort* in Pauanui auf der Coromandel Halbinsel

In den Thermalgebieten von Rotorua

Unser Weg führte weiter nach Rotorua ins Prince’s Gate Boutique Hotel*. Dort wirkt es, als sei man in einer anderen Zeit. Wie ein Hotel am Mississippi, inklusive Blümchentapete. Trotzdem hatte es unheimlich viel Charme, weswegen wir es ja auch unbedingt buchen wollten. Wir haben viele verschiedene Arten Hotels ausgesucht, um Abwechslung zu haben und die haben wir auch bekommen.

Als erstes besuchten wir den Thermalpark „Hells Gate“*. Außerdem faszinierte uns die Gegend rund um Rotorua, und wir besuchten die Reedwood Trees im gleichnamigen Park. Was für Giganten! Am nächsten Tag stand ein weiteres Thermalgebiet auf dem Plan: das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland*. Es war richtig lohnenswert dort hindurch zu wandern. Es gibt da den Lady Knox Geysir. Er wird zwar künstlich zum Ausbruch gebracht und es gibt viele Zuschauer, aber wer wie wir noch nie einen Geysir gesehen hat, wird trotzdem begeistert sein.

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Übernachtung: Prince’s Gate Hotel* in Rotorua

Zum ersten Mal in Hobbiton bei Matamata

Die Reise ging weiter und endlich erfüllte sich ein ganz großer Herr-der-Ringe-Traum: es ging nach Hobbiton bei Matamata*. Egal wie voll, egal wieviel Kommerz…. ICH WAR DA! Mein Herz überschlug sich! Im Kopf lief die Filmmusik und ich bekam den Mund nicht mehr zu. Das Mekka der Filmfans von Herr der Ringe! Seit dem ersten Besuch fahren wir auf jeder Reise dorthin, denn ohne einen Besuch in Hobbiton verlasse ich Neuseeland nicht!

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Auf der Suche nach weiteren Drehorten im Tongariro National Park

Unser nächstes Ziel war das Chateau Tongariro* imTongariro National Park*. Ein beeindruckendes Hotel und Filmfans sollten wissen, dass hier damals die gesamte Herr der Ringe Filmcrew gewohnt hat, da in der Nähe mehrere Drehorte liegen. Zu denen sind wir natürlich aufgebrochen.

Beeindruckend sind auch die drei aktiven Vulkane, der Tongariro, der Ngauruho und der Ruapehu. Das Hotel liegt am Fuss des Letzteren. Hinter dem Hotel geht es hoch zu dem Ort Iwikau Village, dort kommt bzw. seit ihr direkt in Mordor. Es lässt sich nicht verkennen. Anschließend fuhren wir zu den Mangawhero Falls in Ohakune. Dort befindet sich Gollums Fischteich. Zuletzt haben wir noch ganz in der Nähe des Hotels an den Tawhai Falls angehalten. Klein, aber fein.

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Übernachtung: Chateau Tongariro Hotel* in Whakapapa Village im Tongariro National Park

Im Herr der Ringe Fieber in Wellington

Unser Reise führt uns Richtung Wellington zum Intercontinental Wellington*. Auf dem Weg dorthin besuchten wir mehrere kleine und große Drehorte, denn rund um Wellington wurde natürlich viel gedreht:

  • Mokai Gravity Canyon* am Rangitikei River (der Anduin)
  • Kaitoke Regionalpark* (Bruchtal, dort steht noch ein nachgebautes Tor)
  • Gemstone Drive am Hutt River* (Szene wo Aragorn nach dem Wargüberfall angeschwemmt wurde)
  • Poet´s Park“ am Hutt River* (hier wurden die Elbenboote zu Wasser gelassen)
  • der Steinbruch, wo Minas Tirith und Helms Klamm aufgebaut waren (leider kein Zutritt und es steht auch nichts mehr)
  • am Flughafen Wellington, wo Weta einige der Mittelerde Figuren aufgestellt hat z.B. Gollum, die Riesenadler mit Gandalf und Smaugs Kopf. Meine Augen haben natürlich geleuchtet!

Auch der nächste Tag stand im Zeichen von Herr der Ringe und dem Hobbit. Wir fuhren zu den Weta Caves*. Dort gibt es viel rund um die Arbeit von Weta zu sehen und ihr könnt ordentlich shoppen. Gandalfs Pfeife, Frodos Schwert. Wir haben auch die Führung hinter die Kulissen von Weta Workshop gebucht. Was da an Requisiten hing, war sehr cool.

Anschließend sind wir noch auf den Mount Victoria in Wellington gefahren. In diesem Park liegen einige Drehorte versteckt, die für die Flucht der Hobbits nach Bree genutzt wurden. Es war ein bisschen wie Schnitzeljagd spielen, denn es gab keine Schilder.

Zum Abend nutzen wir das Cable Car* und fuhren hoch zum botanischen Garten. Dort genossen wir den herrlichen Ausblick über den Hafen von Wellington.

Dann hieß es Abschied nehmen von der Nordinsel. Früh am Morgen fuhren wir zum Fährterminal von Interislander*, gaben das Auto ab (bei unserem Vermieter bekamen wir auf der Südinsel ein anderes) und checkten die Koffer ein. Wir freuten uns auf die Überfahrt, denn sie gehört für uns zum Neuseeland-Urlaub dazu. Zuzusehen wie die Fähre ablegte, und wie wir dann die Cook Strait zur Südinsel entlangfuhren, ist bei ruhigem Seegang eine entspannte Auszeit. Spart euch Zeit und bucht die Fährüberfahrt am besten vorab, zum Beispiel hier*!

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Übernachtung: InterContinental Wellington* in Wellington

Ab Picton bis nach Collingwood

Nach der Ankunft im Hafen von Picton holten wir gleich das neue Auto ab, denn wir mussten zu unserem neuen Hotel, der Abel Tasman Lodge* in Marahau am Abel Tasman National Park, fahren. Auf dem Weg dorthin hielten wir in Nelson bei dem Juwelier Jens Hansen, auch „The Ringmaker“ genannt. Er entwarf die Original Filmringe, und einen davon duften wir in der Auslage bestaunen. Leider ist Jens Hansen verstorben, aber seine Nachfolger leiten das Geschäft weiter.

Tags darauf sind wir in Richtung Takaka Hill gefahren und haben die Ngarua Caves* besucht. Ein kleines Höhlensystem, welches spannend war. Ein Stück weiter kam das Café The Woolshed. Super urig, eine alte Blechhütte und daneben ein paar Farmtiere. Als ein kleines schwarzes Lamm im Café um die Ecke gehopst kam und ich es füttern durfte, war ich der glücklichste Mensch der Welt. So niedlich!

Wir sind noch ein bisschen weiter Richtung Collingwood* gefahren und haben den Patons Rock Beach besucht. Herrlich einsam, wir waren fast alleine.

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Übernachtung: Abel Tasman Lodge* in Marahau am Abel Tasman National Park

An der West Coast Richtung Süden

Am nächsten Tag ging es weiter zum Punakaiki Resort* im Paparoa National Park*. Unterwegs haben wir in Westport am Cape Foulwind an der Seal-Colony angehalten. Und natürlich an den Pancake Rocks und den Blowholes. Was sich die Natur wohl dabei gedacht hat?! Faszinierend ist es auf alle Fälle.

Ausnahmsweise, nach nur einer Nacht, ging es heute weiter Richtung Franz Josef Gletscher* zum Te Waonui Forest Retreat. Ein richtig tolles Hotel, in dem man von einem Maori in Tracht begrüßt wird. Der Regenwald am Hotel wurde so gut wie möglich erhalten, und schaut man aus dem Fenster, sieht man direkt in Bäume und Farnwedel.

Wir wollten gern einen Kiwi sehen. Aber da es sehr schwierig ist, einen Kiwi in freier Wildbahn zu sehen, sind wir vor Ort zum West Coast Wildlife Centre* gefahren und durften bei einer Führung hinter den Kulissen Kiwis bestaunen. Bei unseren Reisen unterstützen wir solche Aufzuchtprogramme gern. Es ist so wichtig dieses super putzige Wappentier zu erhalten. Danach sind wir noch zum Franz Josef Gletscher gelaufen. Kein kurzer Weg, da er sich leider immer weiter zurück zieht.

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Übernachtung: The Punakaiki Resort – Ocean View Retreat Punakaiki* in Punakaiji im Paparoa National Park und Te Waonui Forest Retreat in Franz-Josef.

Drehorte bei Wanaka

Nach einer Nacht ging es direkt weiter zum Oakridge Resort* in Wanaka. Von Franz Josef nach Wanaka fuhren wir über den Haast Pass, der sich als spannende Strecke herausstellte. Bevor wir zum Hotel fuhren, besuchten wir natürlich noch einige Herr der Ringe Drehorte:

  • Bei Tarras wurde die Szene gedreht, wo Arwen und Frodo zu Pferd vor den schwarzen Reitern fliehen
  • Am Ski Gebiet Treble Cone* wurde eine Szene von der Wanderung der Gefährten gedreht.
  • Wenn ihr vom Seeufer von Wanaka aus auf die umliegenden Berge schaut, sehr ihr das Nebelgebirge aus Herr der Ringe. Das Panaroma hat für eine Fluchtszene von Gandalf hergehalten.
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Übernachtung: Oakridge Resort* in Wanaka

Ausflüge in Te Anau

Am nächsten Tag ging unsere Reise bereits weiter zum nächsten Hotel, das Distinction Hotel & Villas* direkt am Lake Te Anau*

Auf dem Weg dorthin hielten wir an der Bungee Anlage* von A.J. Hackett am Kawarau River an. Dieser leuchtend blaue Fluss diente im Film als der Anduin. Dort haben wir einigen mutigen Springern zugesehen.

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Übernachtung: Distinction Hotel & Villas* in Te Anau
Bungee am Kawarau River
Bungee am Kawarau River

Unterwegs zum Milford Sound

Bei unserem Ausflug zum Milford Sound mussten wir nicht selbst fahren. Stattdessen buchten wir eine Tour mit Southern Discoveries*. Es war richtig toll! Unterwegs hielten wir an den Mirror Lakes, den Spiegelseen, an. Wir begegneten Keas und sind mit dem Boot* auf den Sound rausgefahren. Am Ende der Bootstour hielten wir am Unterwasserobservatorium* auf dem Milford Sound an. Dort kann man durch Acrylglasscheiben die Unterwasserwelt beobachten. Lohnenswert!

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Weitere Drehorte bei Te Anau

Wir hatten noch einen dritten Tag in Te Anau eingeplant, denn dort sind zahlreiche Drehorte in der Umgebung. Wir besuchten

  • an der Takaro Road bei Te Anau um den Fangornwald
  • in der Nähe der Mavora Lakes* den Drehort „Verbrennung der Orks durch die Rohirrim am Fangornwald
  • den Mararoa River (wo der Silberlauf in den Anduin fließt)
  • an den Mavora Lakes im Wald (Amon Hen)
  • am Mavora Lake am Seeufer (Nen Hithoel)
  • am Waiau River (der Anduin).

Dies klingt für „Nicht-Filmkenner/Fans“ wahrscheinlich etwas sehr verrückt, aber für uns war es traumhaft.

Drehorte bei Queenstown

Danach ging es weiter zum Hotel The Rees* in Queenstown*. Vom Zimmer aus hatten wir einen mega Ausblick über den Lake Wakatipu*.

Unterwegs hielten wir wieder bei verschiedenen Drehorten.

  • Am Twelve Mile Delta liegt der Drehort von „Ithilien
  • bei Closeburn ein weiterer „Amon Hen“ Drehort.

An einem Tag sind wir ausnahmsweise getrennte Wege gegangen. Ich wollte als alter Reiter unbedingt in Queenstown ausreiten, und mein Mann war froh, sich mal ein Tag ausruhen zu können.

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Übernachtung: Hotel The Rees* in Queenstown
Twelve Mile Delta Herr der Ringe
Twelve Mile Delta (auch diesen Ort erkennt ein Filmfan, wo Frodo, Sam und Gollum auf die Olifanten treffen).

Ausritte zu den Drehorten mit High Country Horses in Glenorchy

Also ging es los und ich wurde morgens von High Country Horses* am Hotel abgeholt. Mit weiteren Teilnehmern ging es nach Glenorchy*. Dort ist der Hauptsitz des Unterehmens und wir machten vormittags einen traumhaften Ausritt durch die atemberaubende Kulisse. Mein Glück war, dass unser Guide Kathrin aus Deutschland war, denn mein Englisch ist nicht das Beste.

Ich habe sie natürlich mit Fragen gelöchert, da wir an diversen Drehorten vorbei kamen. Nachmittags bin ich aus dem zweiten Stall von High Country Horses noch einmal ausgeritten. Dieser liegt weiter ausserhalb vom Ort und konnten vom Pferd aus weitere Drehorte sehen wie:

  • Isengard
  • die Stelle an der Boromir gefallen ist
  • Beons Haus
  • und viele weitere.

Auch Narnia und X-Men wurden hier gedreht. Alles Filme, die ich ebenfalls sehr mag. Ich war also voll in meinem Element und sehr glücklich. Zuletzt durfte ich auf dem Hof eine zahme Hirschkuh streicheln. Wann kommt man schon mal so dicht an diese Tiere ran? Es war zauberhaft!

Ausritt in Glenorchy
Ausritt in Glenorchy

Rund um Tekapo

Dann ging es für uns weiter zum Peppers Bluewater Resort* in Tekapo*. In Twizel* hielten wir ausserhalb vom Ort an dem Drehort der „Pelennor Felder“. Hier wurde die letzte, große Schlacht gedreht. Bevor wir dann zum Lake Tekapo kamen, hielten wir am Lake Pukaki. Mein Lieblingssee mit seiner türkis-blauen Farbe. Wir saßen eine ganze Zeit an seinem Ufer, mit dem Mount Cook im Hintergrund und genossen die traumhafte Aussicht.

Für den Abend abends hatten wir den Tipp bekommen, Sterne an der Church of the Good Shepherdam Ufer des Lake Tekapo anzuschauen. Das taten wir und saßen dort dann auch eine ganze Zeit und freuten uns am anderen Ende der Welt zu sein. Am nächsten Tag sahen wir uns erst etwas in Tekapo um. Dann ging es hoch auf den Mount John um im Astro Cafe Kaffee und Kuchen zu genießen. Der Ausblick von dort führt über den See und ist grandios. Auch etwas, was bei jeder unseren Reisen Pflicht ist.

Abends nahmen wir an einer Führung zum Observatorium* auf dem Mount John teil. Eigentlich schaut man sich die Sterne unter freiem Himmel an. Bei unserem Besuch hatte sich der Himmel aber zugezogen und die Teleskope wurden nicht aufgefuhren. Stattdessen gab es dann eine Führung hinter die Kulissen und wir durften uns die Geräte so ansehen. Auch ganz spannend!

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Übernachtung: Peppers Bluewater Resort* in Tekapo

Das Ende unserer Neuseeland-Reise in Christchurch

Unsere Reise neigte sich dem Ende zu. Das letzte Hotel war das Peppers Clearwater Resort* in Christchurch*. Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch den Mount Sunday alias „Edoras“ und den Drehort vom „Helms Klamm“.  Auch so ein Ort, der unverkennbar für Filmfans ist.

An unserem letzten freien Tag wollten wir gern mit Whale Watch Kaikoura* vor der Küste Kaikouras Wale beobachten. Leider ließ uns dieses Mal das Wetter im Stich, und die Boote fuhren nicht raus. Stattdessen besuchten wir die Seal Colony von Kaikoura besucht. Einen ausführlichen Reisebericht zu der Colony findet ihr hier. Dann sind wir zurück nach Christchurch gefahren, um uns dort die zerstörte Innenstadt anzusehen. Puh… das war schon bedrückend, wieviel dort beim Erdbeben kaputt gegangen war.

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Übernachtung: Peppers Clearwater Resort* in Christchurch

Schneller als gedacht kam unser Abreisetag. Da unser Flieger erst abends ging, sind wir noch mal raus nach Akaroa* gefahren. Eine traumhafte Ecke und ein schöner Abschluss. Dort sahen wir ein Schild fürs Schwimmen mit wilden Delfinen*, etwas anderes würde für uns nicht in Frage kommen. Wir meinten nur: „Ach.. FALLS wir noch mal her kommen, machen wir das!“ Wer hätte gedacht, dass sich dieser Wunsch schneller erfüllen sollte, als wir uns das erträumt hätten…. doch dazu ein anderes Mal mehr.

Akaroa
Akaroa

Rückflug mit Emirates von Christchurch nach Hamburg

Zurück ging es wieder mit Emirates* von Christchurch über Sydney, Bangkok und Dubai nach Hamburg. Eines muss ich noch sagen: Weder hin, noch zurück hatten wir Jetlag. Wir schlafen allgemein auf den Flügen nicht oder nur wenig, um vor Ort richtig kaputt zu sein und abends totmüde ins Bett zu fallen. Eine Nacht Komaschlaf und wir sind nächsten Tag fit wie die Turnschuhe. Für uns ist das der beste Weg, aber vielleicht sind wir aber auch einfach nur Ausnahmen …

Küste von Neuseelands Südinsel
Küste von Neuseelands Südinsel

Meine Meinung zur Rundreise auf den Spuren von Herr der Ringe in Neuseeland

Es war genau so, wie wir uns das erträumt haben. Super liebe Menschen und traumhafte Natur. Besonders durch die Hobbit- und Herr der Ringe Drehorte kamen wir in sehr einsame und abgelegene Ecken, es war grandios.

Für einige mag das alles stressig klingen, aber wir mögen es so. Wir brauchen das Abenteuer und wollen das Land sehen und erleben. Unterwegs sein in diesem atemberaubenden Land, am anderen Ende der Welt.

Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen? Dann berichte ich euch gern von unserer Reise Nummer 2, im Februar 2017. Es ging halt doch schneller als gedacht. Weitere Eindrücke von meinen Erfahrungen zu meinen Herr der Ringe Drehorten in Neuseeland findet ihr hier.

Viele Grüße, Eure Antje

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Vielen Dank für den schönen Reisebericht, liebe Antje. Möchtet ihr auch von eurer Reise erzählen? Dann hinterlasst gerne einen Kommentar! Wir freuen uns.

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