3 Ausflugsziele in Süddeutschland zur kalten Jahreszeit, die euch begeistern!

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Ihr plant einen herbstlichen oder winterlichen Urlaub im Süden von Deutschland? Damit es euch auch in der kalten Jahreszeit nicht langweilig wird, stellt Charnette in diesem Gastbeitrag drei interessante Ausflugsziele in Süddeutschland für euch vor. Erkundet einen Wald mit wackelnden Bäumen, macht eine tolle Wanderung oder geht rodeln. Es wird abwechslungsreich!

Ausflugsziele für die kalte Jahreszeit in Süddeutschland

Juhuu, endlich ist der Herbst und Winter da! Endlich haben wir wieder Zeit für herrliche Wanderungen, die wir schon den ganzen Sommer temperaturbedingt vor uns herschieben! Und wenn wir noch ein bisschen warten, dann können wir uns auch auf viele tolle Unternehmungen im Schnee freuen! Ihr fragt euch jetzt sicher, ob wir noch ganz richtig ticken? Tun wir!

Wir sind übrigens eine kleine Familie aus Oberschwaben. Wir berichten auf unserem Familienreiseblog „Wir auf Reise“ von unseren Reisen durch Deutschland, Europa und die Welt. Wenn wir nicht auf Reisen sind, dann machen wir Ausflüge in unserer Heimat Oberschwaben, sowie den angrenzenden Regionen Allgäu, Bodensee und Schwäbische Alb. Seit einigen Jahren sind wir stolze Besitzer eines Wohnwagens, mit dem wir schon tolle Touren gemacht haben. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren alle deutschen Nationalparks und Biosphärenreservate zu besuchen.

Aber zurück zum Thema: Wir lieben nicht nur den Sommer und das Meer, wir lieben auch den Herbst, wenn es draußen nach Erde riecht, wenn alles im Nebel versinkt und wenn im Wald die Pilze aus dem Boden sprießen. Natürlich lieben wir auch die Berge und den Schnee. Damit ihr ein paar Inspirationen bekommt, was wir in Süddeutschland so im Herbst und Winter treiben, haben wir drei unserer liebsten Winterausflugsziele für euch zusammengestellt. Da bleibt uns nur noch euch jede Menge Spaß und viel Schnee zu wünschen.

„Wackelnde“ Naturkunde und Schlittschuhlaufen in Oberschwaben

Im oberschwäbischen Bad Buchau gibt es jede Menge zu erkunden, zu entdecken und zu erforschen. Ein absolutes Muss ist der sogenannte Wackelwald. Es handelt sich hierbei um einen Wald aus verschiedenen Baumarten, wie Moorbirken, Fichten, Ebereschen, Faulbäumen und Kiefern.

Das Besondere an diesem Wald ist sein Untergrund, der aus weichen Sedimenten besteht, die sich während vieler Jahrtausende abgelagert haben. Die Bäume selbst stehen auf einem ca. 20 cm dicken Geflecht aus Pflanzenwurzeln, die den Wald begehbar machen. Allerdings schwingt der gesamte Boden bei jeder Bewegung, und wer konstant auf der Stelle hüpft, bringt sogar große Bäume zum Schwanken.

Die Tour durch den Wackelwald endet am Federseemuseum, das für seine prähistorischen Pfahlbauten bekannt ist, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Das Museum ist vor allem für Kinder ab 8 Jahren sehr zu empfehlen, denn sie lernen hier alles Wissenswerte über die Altsteinzeit bis hin zur Eisenzeit und dem prähistorischen Siedlungsbau. Es werden regelmäßig Kurse für Kinder angeboten, bei denen verschiedene steinzeitliche Arbeitsgeräte oder Waffen, wie Pfeil und Bogen, mit steinzeitlichen Mitteln gebaut werden.

Ein besonderes Highlight im Winter ist das Schlittschuhlaufen auf dem gefrorenen Federsee. Aber Achtung, betreten auf eigene Gefahr! Wenn euch das Ganze eine Nummer zu gefährlich ist, dann bleibt auf dem 1,5 km langen Steg und beobachtet von dort die vielen heimischen und seltenen Vogelarten, die im breiten Schilfgürtel um den See leben. Einen guten Überblick über die ganze Tier-, Vogel- und Pflanzenwelt verschafft ihr euch am besten im NABU Naturschutzzentrum, das gleich neben dem Federseemuseum liegt.

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Blick in den Wackelwald. | Foto: © Charnette Schnabel, wiraufreise.de

Schlittenfahren im wunderschönen Allgäu

So sehr wir den Winter mögen, können kaltes Wetter und Nebel auch mal aufs Gemüt schlagen. Dann ist es wieder Zeit für einen Ausflug ins schöne Allgäu, wo meist die Sonne scheint und die Wahrscheinlichkeit auf Schnee enorm steigt.

Eines unserer Lieblingsziele ist der Breitenberg. Dort parken wir an der Talstation und fahren mit der Breitenbergbahn auf den Berg. Oben angekommen wandern wir ca. 300 m über einen Bergkamm, um dann mit dem Schlitten hinab ins Tal zu rodeln. Was für eine Gaudi! Zurück zur Talstation fahren wir mit dem Bus. Achtung: Erkundigt euch vorher über die Abfahrtszeiten!

Aber auch ohne Schnee und Schlitten kommt ihr hier oben auf dem Breitenberg voll auf eure Kosten: Tolle Wanderungen sind hier schon mit jüngeren, lauffreudigen Kindern zu meistern. Und für die ganz fleißigen Läufer gibt es auf einer der Hütten eine leckere Brotzeit.

breitenberg
Traumhafter Breitenberg | Foto: © Charnette Schnabel, wiraufreise.de

Eine lohnenswerte Alternative zur Breitenbergbahn ist die Alpspitzbahn in Nesselwang. Auch dort gibt es eine Naturrodelbahn, die richtig Spaß bringt. Am besten erkundigt ihr euch vorher, ob die Bahn geöffnet hat.

Schlittenfahren im Allgäu
Schlittenfahren mit Aussicht | Foto: © Charnette Schnabel, wiraufreise.de

Familienwandern in der Alpenarena Hochhäderich

Wenn die Wälder bunt werden, die Nächte länger und wenn morgens und abends Nebelschwaden aufziehen, dann ist die richtige Jahreszeit für eine Wanderung mit der ganzen Familie in der Alpenarena Hochhäderich gekommen.

Wir starten immer früh morgens und fahren nach Riefensberg. Auf dem Parkplatz des Skigebiets stellen wir unser Auto ab, schnappen unsere Rucksäcke und beginnen die Tour. Wenn ihr früh dran seid, habt ihr vielleicht Glück und findet den ein oder anderen Steinpilz, bevor ihn der Hörmoos-Wirt gefunden hat. Und wenn ihr keine Pilze findet, dann genießt einfach die Berge und die Luft, lauft durch den Wald, den Berg hinauf und hinab, am Hubertushaus vorbei bis zum Alpengasthof Hörmoos.

Stillt dort euren Hunger und Durst bei einer zünftigen Brotzeit. Wenn die Sonne scheint, könnt ihr wunderbar draußen an der vertäfelten Hauswand sitzen, während sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben, oder genießt eure Mittagessen in der Gaststube am wärmenden Kachelofen. Aber Achtung! Bevor es zu gemütlich wird, geht es weiter, denn bis jetzt ist erst knapp die Hälfte der Runde geschafft.

Im Winter, wenn Schnee liegt, kommt jetzt das Beste an der ganzen Tour: eine lange Waldabfahrt. Aber auch zu Fuß macht dieser Teil der Strecke viel Spaß, und es gibt einiges zu entdecken. Ein paar Berge und Täler später, erreicht ihr die Moos-Alpe. Wer Kuchen und Selbstgebackenes liebt, der muss hier unbedingt eine Kaffeepause einlegen. Im Winter könnt ihr von hier eine Pferdeschlittenfahrt machen. Romantischer geht es dann fast nicht mehr!

Alpenarena Hochhaederich
Wandern in der Alpenarena Hochhäderich | Foto: © Charnette Schnabel, wiraufreise.de

Wenn ihr noch weitere Ausflugstipps sucht, lasst euch inspirieren und schaut unbdingt auf Charnettes Blog vorbei!

Ihr sucht weitere Tipps?

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Offenlegung Affiliatewerbung: * Links zu Partnerprogrammen. Bei einer Buchung über diese Links gibt es für uns eine kleine Provision. Für euch hingegen bleibt der Preis selbstverständlich unverändert. Dieser Beitrag wurde zuerst am 12. November 2019 veröffentlicht.

3 Kommentare

  1. Liebe Nina,
    schön ist der Beitrag geworden. Beim Durchscrollen hab ich grad schon wieder Lust auf Sonne und Berge bekommen. Ich hoffe, das geht noch vielen anderen so.
    Ganz liebe Grüße aus dem Süden,
    Charnette

  2. Liebe Charnette,
    da hast Du aber einen Gastbeitrag gezaubert, der so richtig Lust auf winterliche Aktivitäten macht! Wie schade, dass wir so weit weg wohnen – Schnee sehen wir hier in den letzten Jahren generell eher selten …
    Wir merken uns das aber alles auf jeden Fall vor! Kommt Zeit, kommen winterliche Touren in den Süden … 😉
    Ganz liebe Grüße!
    Ines-Bianca

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